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Garten/Landschaft/Natur
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Energiesparend überwintern
Praktische Tipps für Wintergärten, Kübelpflanzen und Pflanzen in Töpfen

Energiesparend überwintern

Auf Zimmertemperatur geheizte Wintergärten gelten (oder galten) als angenehme Selbstverständlichkeit. Sie zählen zum erweiterten Wohnbereich. Die Pflanzen vermitteln Urlaubsgefühle, Blüten oder auch Früchte zu jeder Jahreszeit und dazu einen Hauch von Exotik. Drastisch erhöhte Kosten für Energie machen das Überwintern von wärmebedürftigen Balkon- und Kübelpflanzen, von Orchideen, Exoten und Balkonobst zur Herausforderung.
Doch bevor Sie etwas wegwerfen, lohnt es, die Möglichkeiten näher zu betrachten und sich an Methoden von früher zu erinnern. Viele Pflanzen kommen mit frostfreier Überwinterung oder sogar ganz ohne Heizung aus.

Frostsicher genügt oft

Die Alternative zum beheizten Wintergarten heißt Kaltwintergarten, also frostfreies Überwintern bei kühlen Temperaturen von 4–6 °C. Vielfach ist das Absenken der Temperatur durchaus möglich. Statt luxuriöser Dauerwärme beschränkt man sich mit molligen Temperaturen nur auf die wenigen Stunden, in denen der menschliche Aufenthalt gewünscht und nötig ist. Nichts anderes geschieht in einem Kaltwintergarten, einem Terrassenanbau oder im frostfrei gehaltenen Gewächshaus.

Als Quelle für den so stark reduzierten Wärmebedarf kommen neben Holzöfen oder mit Öl, Strom, Propangas oder Paraffin befeuerten Radiatoren preiswerte Elektrolüfter mit ca. 2.000 kW Leistung infrage. Wichtig ist dabei die übliche Frostwächterfunktion (mit Sternchen), die das Gerät zuverlässig nur dann einschaltet, so lange die Temperatur unter 0 °C zu fallen droht und sich – meist schon nach wenigen Stunden – wieder ausschaltet, sobald die eingestellte niedrige Temperatur erreicht ist. Insgesamt wird das, je nach Lage, nur an wenigen Tagen der Fall sein,

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