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Gemüsegarten

Auch wenn der Brauch – wie so viele andere – heidnische Wurzeln hat: Am 14. Februar wurden im Römischen Reich, also in ganz Europa und im Vorderen Orient, der Göttin Juno Blumen gereicht, die als Schützerin von Ehe und Familie galt. Nicht jeder mag der Werbung folgen und zu Valentin (14. Februar) Pralinen oder Blumen verschenken. Warum das Ganze nicht einmal umwidmen zu einem Gemüsegruß – zum Beispiel einem Kräutertöpfchen oder ein paar Jungpflanzen, vielleicht sogar aus eigener Anzucht? Oder ein Stück Ingwer oder einem appetitlichen Salattrio, gern auch mit einer essbaren Blüte geschmückt?

Ingwer – am besten in Frühbeet oder Kleingewächshaus

Ingwer ist derzeit, vor allem auch nach der Empfehlung durch Spitzenköche, für Heil- und Würzzwecke sehr gefragt. In der Presse konnte man im Herbst bereits von ersten Ernteerfolgen bayerischer Gärtner lesen. Und nach den Erfahrungen aus dem Gemüse-Versuchsbetrieb in Bamberg kann der Anbau auch im Garten gut gelingen. Am besten wächst Ingwer in gewohnter Qualität in einem Gewächshaus, das auch im Hochsommer feuchtwarm gehalten wird. Das ist in den normalen Kleingewächshäusern nur schwer umsetzbar. Dagegen gelingt der Anbau im Folientunnel, notfalls auch im Frühbeet, recht zuverlässig. Ausgepflanzt wird ab Ende Mai – dann machen die Frühkulturen ohnehin Platz. Ab Ende September wird dann geerntet. Zu diesem Zeitpunkt sind die Knollen noch weich und mild, kaum faserig. In den Heimatländern wird er in dieser Form sozusagen »grünreif« geerntet und angeboten. Er ist dann zwar nur wenige Wochen haltbar, lässt sich aber gut einfrieren.

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