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Garten/Landschaft/Natur
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Giersch – basische Ernährung zum Nulltarif!
Gesundheit aus dem Wildkräuter-Garten: Ernten statt Jäten

Giersch – basische Ernährung zum Nulltarif!

Gärtner hassen Giersch. Kein Wunder – als »Un-Kraut« (= Kraut an falschem Ort, verursacht UnGemach) ist er die Nr. 1. Als »Lebensmittel« hingegen beweist der vitale Giersch seine Qualität als Superfood. Ernten beim Jäten ist also die Devise!

Auf den Inhalt kommt es an!

Der Giersch ist der beste Eiweiß-Lieferant unter unseren heimischen Wildkräutern und übertrifft Kulturpflanzen, auch was seinen Vitamin-A- und Eisen-Gehalt anbelangt, bei Weitem. Die jungen, grünen Blätter enthalten (je 100 g) etwa: 200 mg Vitamin C, 5 mg Karotin, 130 mg Kalzium, 5 mg Magnesium und 3 mg Eisen. Mit 8,4 g Proteinen pro 100 g überbietet der Giersch normalen Spinat mit 2,8 g bei Weitem, weshalb er schon von den Römern und bis ins Mittelalter – damals hochgeschätzt als »Jakobiuskraut«-Spinat angebaut wurde.

Gärtner hassen ihn, weil er so vital ist – aber genau das ist seine Qualität. Ein Perspektivwechsel ändert alles: »Ernten beim Jäten«. Wer dem Giersch nicht an die Wurzel will (weil aus jedem Wurzelteilchen wieder neue Gierschs sprießen, während das Abrupfen oder Abmähen der Blätter die Ausbreitung nachhaltig schwächt, und jedes Mal die jungen, noch leicht glänzenden Blättchen erntet,

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