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Pflanzenporträts
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Stiefmütterchen
Das Stiefmütterchen gilt als Symbol des Andenkens und der Erinnerung. Es kommt in den gemäßigten Zonen Europas und Asiens vor. Bereits seit dem 16. Jahrhundert ist es in unseren Gärten vertreten. Beschrieben wurde es erstmals von Linné. Volksnamen sind auch Ackerveilchen, Dreifaltigkeitskraut, Jelängerjelieber, Samtblümlein, Tag- und Nachtblümlein oder Muttergottesschuh.
Bienenpflanze:

Stiefmütterchen

HERKUNFT: Der Name des Stiefmütterchens (Viola tricolor) geht angeblich auf die Form der Blüte zurück. Die beiden oberen Blütenblätter sollen der Sitz der Stiefmutter sein, die beiden seitlichen Blütenblätter sind den Töchtern vorbehalten – aber das unterste Blütenblatt ist nur für die Stieftöchter bestimmt.

VORKOMMEN: Die Gattung Viola umfasst mehrere hundert Arten. Die verschiedenen Unterarten, die auf Kreuzungen und Aufspaltungen beruhen, sind in vielen geographischen Bereichen vertreten. In Europa kommen die Veilchengewächse als niedrige, einjährige oder ausdauernde Kräuter vor. In Mittel- und Südamerika wachsen sie auch Sträucher.

Viola tricolor, das von Anfang April bis September blüht, finden wir auf Wiesen, Brachflächen und Äckern, bevorzugt auf sandigen, sauren und steinigen Böden.

AUSSEHEN: Die unteren Blätter sind herzförmig, der Stängel kantig, hohl und zerbrechlich. Die Pflanze wird ca. 20 cm hoch.

In den Blattachseln sitzen lang gestielte Blüten.

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