|
Garten/Landschaft/Natur
|
Süße Früchte aus dem Naschgarten

Süße Früchte aus dem Naschgarten

Fast die gesamte Palette des Beerenobstes wird jetzt reif und muss verwertet werden, sei es frisch gegessen oder eingemacht und verarbeitet zu Saft, Marmelade, Gelee, Chutney oder Likör. Der Sonnenschein des Sommers wird im Glas »eingefangen« und im Winter genossen! Beerenfrüchte enthalten neben reichlich Vitaminen vor allem wertvolle sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Diese schützen nicht nur die Pflanze selbst, sondern bieten auch Schutzbarrieren für die menschlichen Körperzellen, wirken antioxydativ, stärken das Immunsystem und beugen dadurch Krankheiten vor.

Erdbeere – köstlicher Genuss

Den Auftakt in der Beerensaison machen die Erdbeeren, nicht immer nur im Garten: Auch Balkone und Terrassen lassen sich als »Erdbeer-Naschgarten« nutzen, mit Hänge- und Klettererdbeeren.

Walderdbeeren sind aromatischer als Kulturerdbeeren. Wegen der Gefahr von Fuchsbandwurm sollte man sie aber nie ungewaschen essen! Die Walderdbeeren können auch im Garten angesiedelt werden an halbschattigen Plätzen. So schafft man sich einen kleinen »Naschgarten«. Die Früchte sind vielseitig verwendbar, am besten schmecken sie frisch vom Strauch. Sie sollten schnell verarbeitet oder eingefroren werden, da sie leicht verderben. Inhaltsstoffe: Erdbeeren liefern viel Vitamin C (60 mg/100 g), enthalten Kalium, Magnesium, Kalzium und vor allem Ellagsäure. Dieser sekundäre Inhaltsstoff stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte, wirkt krebshemmend und antioxidativ. Gesundheitstipp: 250 g frische Erdbeeren täglich verbessern die Leber-Galle-Funktion und fördern die Wasserausscheidung.

Himbeere – scharlachrote Aromakönigin

Himbeeren begleiten den Menschen schon seit der Steinzeit. Für den Eigenanbau gibt es ein umfangreiches Sortiment.

Online-Gartenratgeber

15,80 
/Jahr
  • Jetzt weiterlesen. Mit dem Online-Gartenratgeber Abo.