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Gartenarbeit
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Ziergarten
'Schweizerland' ist eine winterharte Sorte vom schweizerischen Züchter Frikart mit großen, purpurrosa Blüten. Er erhielt in der Sichtung das Prädikat »sehr gut«.
Aktuelles für den

Ziergarten

Langsam naht sie wieder – die Zeit der kurzen Tage und langen Nächte. Jetzt schlägt die Stunde derjenigen Pflanzen, die genau diesen Wechsel benötigen, sogenannte „Kurztagpflanzen“. Zu ihnen gehören die Herbst-Chrysanthemen oder Winterastern, deren farbstarke Blüten zu Beginn der kalten Jahreszeit noch einmal wahre Leuchtfeuer im Garten entzünden. Und auch ans kommende Jahr sollte gedacht werden: Jetzt müssen frühjahrsblühende Blumenzwiebeln in den Boden.

Herbstliche Chrysanthemen für den Garten

Die spätblühenden Schönheiten stammen ursprünglich aus China, wurden aber bereits seit dem 12. Jahrhundert in Japan kultiviert, werden dort hoch verehrt und gelten als kaiserliche Blumen. Der japanische Tenno saß und sitzt immer noch auf dem Chrysanthementhron. Im 19. Jahrhundert schließlich erreichten die Herbst-Chrysanthemen Europa. Da viel mit ihnen gezüchtet wurde, gibt es bis auf reines Blau und tiefes Violett annährend alle Farben sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Blütenformen und -größen. Weil sich aufgrund der komplexen Züchtungsarbeit viele Sorten nicht mehr eindeutig einer Art zuordnen lassen, sind sie in der Regel als Chrysanthemum-Indicum-Hybriden im Handel erhältlich. Obwohl früher ein geliebter Schatz der Bauerngärten, scheinen sie, wie manch andere Staudengattung auch, mittlerweile in der Freilandkultur vom Aussterben bedroht zu sein. Das mag zum einen daran liegen, dass Chrysanthemen vielfach nur noch als Saisonpflanzen wahrgenommen werden, mit denen im Herbst Gartencenter und Baumärkte geflutet werden.

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