Winter
Der gesamte Winter war etwa 3 Grad wärmer als im langjährigen Durchschnitt. Tiefe Fröste und längere Frostperioden fielen zur Gänze aus. Gut für die überwinternden Insekten und Spinnen, sollte man meinen. Dem ist aber nicht so. Diese Tiere sind an strengen Frost durchaus angepasst. Bei Plusgraden und feuchten Bedingungen werden sie aber häufig von Schimmelpilzen befallen und sterben in großer Zahl. Dies erklärt möglicherweise einige Phänomene, die wir so nicht erwartet haben.
Frühling
Der Frühling war statistisch gesehen etwas zu warm. Voller Bangen erwarteten wir wieder ein Massenauftreten des Eichenprozessionsspinners. Er war zwar vorhanden, die große Katastrophe blieb aber aus. Möglich, dass er ein Opfer der Verpilzung war, vielleicht haben ihm aber auch die 28 Regentage im Frühling nicht geschmeckt.
Im April gab es eine kalte Nacht, regional litten die Obstbaumblüten und Ertragseinbußen waren die Folge. Die Ausfälle hielten sich aber in engen Grenzen.
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