Botanisches
Das wildwachsende Johanniskraut ist ausdauernd und kann bis zu einem Meter hoch werden. Der zweikantige Stängel steht aufrecht und ist hart. Johanniskraut gehört daher zur Familie der Hartheu- Gewächse (Hypericaceae). Es blüht von Ende Juni bis September.
Die Blätter der Pflanze sind elliptisch oder eiförmig. Auffallend sind die kleinen Punkte, die man besonders gut erkennen kann, wenn man die Blätter gegen das Licht hält. Sie wirken wie durchlöchert, perforiert, daher der Name »perforatum«. Im Volksmund sagt man deshalb auch »Tüpfelkraut«. Bei diesen dunklen Punkten handelt es sich um eingeschlossene Ölzellen, die den Hauptwirkstoff Hypericin beinhalten.
In den Blüten ist dieser Wirkstoff in noch höherer Konzentration vorhanden. Reibt man Johanniskrautblüten zwischen den Fingern, verfärben sie sich violett-rot. Aus diesem Grund gab man dem Johanniskraut früher volkstümliche Namen, wie z. B. »Blutkraut« oder »Herrgottswundenkraut«.
Brauchtum und Legenden rund um das Johanniskraut
Nicht nur in der Volksmedizin,
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